Rechtsschutz-Versicherung

VonSoheil

Rechtsschutz-Versicherung

Die Rechtsschutz-Versicherung – damit anwaltlicher Beistand und Klage nicht ins finanzielle Aus münden

Die Rechtsschutz-Versicherung ist eine freiwillige Versicherung. Sie ist in viele Bereiche unterteilt und kann vom Versicherungsnehmer nach persönlichen Kriterien abgeschlossen werden. So gibt es beispielsweise den Verkehrs-Rechtsschutz, den Familien-Rechtsschutz, Mieter-Rechtsschutz und den Arbeitsrechtsschutz. Eines haben alle Versicherungsverträge jedoch gemeinsam: Sie machen Klagen finanziell überschaubar – auch dann, wenn der Prozess als verloren gegangen zu werten ist.

Die Rechtsschutz-Versicherung bietet folgende Leistungen:

Übernahme der Anwaltsgebühren (Anwälte sind zudem frei wählbar)
Übernahme der Gerichtskosten, einschließlich der Zahlung von Zeugen- und Sachverständigengeldern
Übernahme der Kosten der generischen Partei
Übernahme von Strafkautionen
Ausgeschlossen sind hier jedoch Bußgelder und Geldstrafen.

Wenn Streitigkeiten vor Gericht landen

Streitigkeiten können schnell entstehen, und wenn sich die Kontrahenten nicht einigen, so wandert die Angelegenheit oftmals vor Gericht. Doch viele Menschen scheuen diesen Schritt, weil sie die finanziellen Aufwendungen nicht abschätzen können. Anwälte sind teuer, und wenn der Prozess dann auch noch verloren geht, so kommen schnell einige Tausend Euro auf den Prozessteilnehmer zu. Aus diesem Grund verzichten viele Verbraucher darauf, ihr Recht einzuklagen. Selbst dann, wenn der Ausgang des Verfahrens vermeintlich als gut einzustufen ist.

Mit einer Rechtsschutz-Versicherung können Streithähne auf finanziell sorgloser Basis in den Ring steigen. Selbst dann, wenn der Richterentscheid nicht positiv ausfallen sollte, muss der Prozessteilnehmer nicht befürchten, eigene oder gar fremde Kosten zu übernehmen. In diesem Fall reguliert die Rechtsschutz-Versicherung.

Karenzzeiten beachten

Wer den Abschluss einer Rechtsschutz-Versicherung plant, der sollte sich jedoch mit dem Thema Karenzzeit auseinandergesetzt haben. Die meisten Assekuranzen geben eine 3-monatige Wartezeit vor, bevor der Versicherungsnehmer von den Leistungen Gebrauch machen kann. Dies bedeutet, dass beispielsweise nach einem Verkehrsunfall nicht schnell noch eine Rechtsschutz-Versicherung abgeschlossen werden kann, um eine Kostenübernahme im Verfahrensfall sicherzustellen.

Mitversicherte Personen

Bei allen Policen der Rechtsschutz-Versicherung gilt, dass minderjährige Kinder in den Versicherungsschutz mit eingeschlossen sind. Bei volljährigen Kindern verhält es sich ebenso, sofern diese noch keine Berufstätigkeit angetreten oder aber das 25. bzw. 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Der Leistungskatalog der Versicherungsgesellschaft gibt Auskunft darüber, wie in diesem Fall vorgegangen wird. Einige Versicherungen bieten hier jedoch zumindest die kostenlose Mitversicherung beim Verkehrsrechtsschutz.

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