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Wohngebäudeversicherung

Wohngebäudeversicherung – für Eigenheimbesitzer unumgänglich

Die Wohngebäudeversicherung ist für Immobilienbesitzer quasi ein Muss, denn kommt es hier zu einem Schadensfall, so steht der Eigentümer oder Hauherr schnell vor dem finanziellen Aus.

Die Leistungen der Wohngebäudeversicherung

Mit der Wohngebäudeversicherung ist der Immobilienbesitzer gut gerüstet und abgesichert. Zu den Versicherungsleistungen zählen die Regulierung von Feuer-, Leitungswasser- , Sturm- und Hagelschäden. Es versteht sich von selbst, dass hier schnell extreme Schadenssummen zustande kommen können, die der Eigentümer ohne entsprechenden Versicherungsschutz aus eigener Tasche zahlen müsste – häufig er finanzielle Ruin!

Die Wohngebäudeversicherung deckt jedoch nur Außenschäden, sprich, Kosten für Sanierungen, Wiederaufbau und Instandsetzungen. Für bewegliche Sachen wäre in diesem Fall die Hausratversicherung zuständig.

Erweiterten Versicherungsschutz

Je nachdem, in welcher Region oder Lage sich die Immobilie befindet, sollten Versicherungsnehmer auch über einen erweiterten Versicherungsschutz nachdenken. Da Elementarschäden in den meisten Wohngebäudeversicherungen nicht vollumfänglich versichert sind, lohnt es sich, in Erwägung zu ziehen, ob eine Zusatzversicherung zur Absicherung von Hochwasser, Erdbeben, Erdfall und Erdrutsch, Schneedruck und Lawinen sinnvoll ist.

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Unfallversicherung

Unfallversicherung – Kostenerstattung für Erstversorgung, Heilbehandlung und Rehabilitation

Ein Unfall ist schnell passiert. Ein Moment der Unachtsamkeit und schon ist der Ernstfall eingetreten. Gut, wenn man für solche Fälle eine Unfallversicherung besitzt, denn die kommt für alle Kosten auf, die sich im Rahmen der Erstversorgung, der Heilbehandlung und auch der Reha-Maßnahme ergeben.

Die Unfallversicherung reguliert bei Schäden, die am eigenen Körper aufgrund eines Unfalls entstanden sind. Neben den o.g. Kosten übernimmt die Umfallversicherung auch die Kosten für etwaige Krankentransporte, für Betreuungsbedarf, Übergangsgelder oder auch Umschulungen. Darüber hinaus erstattet die Unfallversicherung die Kosten, die sich im Rahmen von Folgeerkrankungen ergeben. Hierzu zählt beispielsweise die Abgeltung aller bleibender körperlicher Schäden, die auf den Unfall zurückzuführen sind.

Die wichtigste Leistung der Unfallversicherung

Wer einen Unfall erlitten und schwerwiegende Schäden davongetragen hat, der ist unter Umständen nicht mehr in der Lage, seiner beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Aus diesem Grund ist die wichtigste Leistung der Unfallversicherung die Summe, die ausbezahlt wird, wenn ein bleibender körperlicher Schaden die Folge des Unfalls ist. Experten empfehlen, diesen Betrag so hoch wie möglich, mindestens jedoch auf 100.000 Euro, festzulegen. Ob die versicherte Summe letztendlich dann vollumfänglich ausgezahlt wird, ist abhängig vom Invaliditätsgrad des Versicherten.

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Rüruprente

Rüruprente – Altersvorsorge für Selbstständige

Neigt sich das Berufsleben dem Ende zu, steht der wohlverdiente Lebensabend bevor. Im Rentenalter möchte der lange Jahre berufstätige Mensch natürlich nichts missen und am liebsten vom gleichen Wohlstand profitieren, wie in jüngeren Jahren. Um dies zu gewährleisten, steht jedem Rentner nach Beendigung des Berufslebens monatlich eine Rente zu. Es ist jedoch zu beobachten, dass die geleisteten Beiträge oftmals nicht ausreichen, um den Lebensabend auch in finanzieller Hinsicht in vollen Zügen genießen zu können. Viele Menschen denken deshalb schon in jungen Jahren über eine zusätzliche private Altersvorsorge nach. Hier stehen jedem Einzelnen verschiedene Modelle zur Verfügung, die mitunter auch staatlich bezuschusst werden. Die Rüruprente beispielsweise ist so ein Modell, bei welchem steuerliche Vorteile genossen und staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden können.

Informationen zur Rüruprente

Wird die Rüruprente genutzt, dann werden über einen vertraglich festgelegten Zeitraum Beiträge in die private Altersvorsorge eingezahlt. Die Versicherungssumme steht dem Versicherten dann zu Beginn seines Rentenalters zur Verfügung. Steuerlich wird die Rüruprente genauso behandelt wie die gesetzliche Rente. Auch wissenswert bei der Rüruprente ist, dass die Versicherungssumme monatlich ausgezahlt wird. Der Rentner hat keinen Anspruch darauf, den kompletten Betrag auf einmal beziehungsweise eine größere Summe davon ausgezahlt zu bekommen.

Die Beitragshöhe bei der Rüruprente

In die Altersvorsorge Rüruprente werden keine pauschalen, sondern individuelle Beiträge eingezahlt. Wie hoch diese sind, orientiert sich immer an den persönlichen Einkommensverhältnissen. Demnach wird ein arbeitsloser Mensch geringere Beiträge entrichten müssen, als ein Berufstätiger in Vollzeit. Je nachdem, welche Summe über die Jahre in die private Rente eingezahlt wurde, verhält es sich auch mit den monatlichen Auszahlungen, die dann im Rentenalter anstehen. Nicht für jeden kommt ein Modell wie die Rüruprente infrage. Daher sollte vor Vertragsabschluss eine persönliche Beratung in Anspruch genommen werden.

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Risikolebensversicherung

Risikolebensversicherung – für Baudarlehen häufig ein Muss

Die Risikolebensversicherung lässt sich als einen Hinterbliebenenschutz bezeichnen. Mit dem Abschluss der Police sorgt der Versicherungsnehmer dafür, dass die Angehörigen nach dem eigenen Ableben nicht in finanzielle Nöte geraten. Da die Risikolebensversicherung eine Individualversicherung ist, ist es jedoch auch möglich, als Begünstigten beispielsweise den Geschäftspartner eintragen zu lassen. Nach dem Tod wird die Assekuranz die zuvor fixierte Versicherungssumme auszahlen.

Die Höhe der Beiträge richtet sich nach diversen Kriterien

Wer den Abschluss einer Risikolebensversicherung plant, der muss sich im Vorfeld zunächst ausrechnen lassen, wie hoch seine zu leistenden Beiträge sein werden.

Folgende Faktoren fließen in die Berechnung ein:

Alter des Versicherungsnehmer
Höhe der Versicherungssumme
Vertragslaufzeit
Berufs- oder Freizeitrisiko
Gesundheitsrisiken und Vorerkrankungen
Warum Banken bei der Baufinanzierung auf die Risikolebensversicherung bestehen

Die Risikolebensversicherung ist häufiger Bestandteil von Baufinanzierungen, d. h., der Antragsteller bekommt kein Darlehen, wenn er nicht zugleich auch eine Risikolebensversicherung abschließt. Bauherren sind mit einer solchen Police jedoch bestens beraten, denn während der meist langen Laufzeit des Kredits kann einiges passieren. Damit die Hinterbliebenen nach dem Tod des Hauptverdieners nicht aus dem Eigenheim ausziehen müssen, weil die finanzielle Belastung nicht mehr zu tragen ist, springt die Risikolebensversicherung ein und sichert damit die Existenz der Hinterbliebenen. Gleichermaßen profitiert auch die Bank – die Darlehensrückzahlung ist gesichert.

Da es die Risikolebensversicherung meist schon für wenige Euro pro Monat gibt, ist ein Versicherungsabschluss hier zu überdenken. Der Grund für die geringen Beitragssätze ergibt sich daraus, dass kein Kapital angespart wird, der Versicherungsnehmer entsprechend also auch keine Kapitalrückerstattung zu Lebzeiten erwarten kann.

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Riesterrente

Riesterrente – hier profitieren Familien mit Kindern

Erfahrungsgemäß reichen die Beiträge der gesetzlichen Rentenversicherung nur in seltenen Fällen aus, um im Alter vom gleichen Wohlstand zu profitieren, wie in jungen Jahren. Daher sollte jeder darauf bedacht sein, zusätzlich für das Alter vorzusorgen. Dafür bietet der Versicherungsmarkt verschiedene Modelle zur privaten Altersvorsorge, die unter Umständen sogar staatlich gefördert und bezuschusst werden. Eine dieser Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge ist die sogenannte Riesterrente. Ihren Namen hat die Riester Rente durch den früheren Bundesminister Walter Riester erhalten.

Diese Vorteile bringt die Riesterrente für jeden Einzelnen

Wer die Riesterrente als Altersvorsorge nutzt, der erhält im Rentenalter nicht nur die Beiträge ausgezahlt, die er jahrelang in die Versicherung eingezahlt hat. Er kann zudem von einem Zuschuss des Staates profitieren. Ein weiterer Vorteil, der mit der Riesterrente einhergeht, ist die Garantieleistung, die diese Police mitbringt. Der Vorsorgende kann definitiv davon ausgehen, dass er die gezahlten Versicherungsbeiträge bei Eintritt in das Rentenalter ausgezahlt bekommt. Nicht unerwähnt sollte zudem bleiben, dass die Inanspruchnahme der Riesterrente auch durch steuerliche Vorzüge zu überzeugen weiß. Handelt es sich beim Versicherungsnehmer zum Beispiel um jemanden, der unter 25 Jahre alt ist, dann gibt es einen Berufseinsteigerbonus ausbezahlt.

Die Riesterrente lohnt sich für jeden

Es spielt keine Rolle, ob die Riesterrente von Familie (diese profitieren von der Riesterrente am meisten), einem Berufstätigen oder einem arbeitslosen Verbraucher genutzt wird. Der Beitrag, der in die Versicherung einbezahlt werden muss, orientiert sich stets an den eigenen Einkommensverhältnissen. Ebenso brauchen Arbeitslose nicht zu befürchten, dass ihnen von den eingezahlten Beiträgen nicht viel übrig bleibt. So wird die Riesterrente nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet und steht im Rentenalter uneingeschränkt und in voller Höhe zur Verfügung.

Damit individuell herausgefunden werden kann, in welcher Form die Riesterrente in Anspruch genommen werden sollte, empfiehlt sich eine kompetente und umfassende Beratung. Wir als Unabhängiger Versicherungsmakler helfen bei der Suche nach einer effizienten Möglichkeit zum „Riestern“ weiter.

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Rechtsschutz-Versicherung

Die Rechtsschutz-Versicherung – damit anwaltlicher Beistand und Klage nicht ins finanzielle Aus münden

Die Rechtsschutz-Versicherung ist eine freiwillige Versicherung. Sie ist in viele Bereiche unterteilt und kann vom Versicherungsnehmer nach persönlichen Kriterien abgeschlossen werden. So gibt es beispielsweise den Verkehrs-Rechtsschutz, den Familien-Rechtsschutz, Mieter-Rechtsschutz und den Arbeitsrechtsschutz. Eines haben alle Versicherungsverträge jedoch gemeinsam: Sie machen Klagen finanziell überschaubar – auch dann, wenn der Prozess als verloren gegangen zu werten ist.

Die Rechtsschutz-Versicherung bietet folgende Leistungen:

Übernahme der Anwaltsgebühren (Anwälte sind zudem frei wählbar)
Übernahme der Gerichtskosten, einschließlich der Zahlung von Zeugen- und Sachverständigengeldern
Übernahme der Kosten der generischen Partei
Übernahme von Strafkautionen
Ausgeschlossen sind hier jedoch Bußgelder und Geldstrafen.

Wenn Streitigkeiten vor Gericht landen

Streitigkeiten können schnell entstehen, und wenn sich die Kontrahenten nicht einigen, so wandert die Angelegenheit oftmals vor Gericht. Doch viele Menschen scheuen diesen Schritt, weil sie die finanziellen Aufwendungen nicht abschätzen können. Anwälte sind teuer, und wenn der Prozess dann auch noch verloren geht, so kommen schnell einige Tausend Euro auf den Prozessteilnehmer zu. Aus diesem Grund verzichten viele Verbraucher darauf, ihr Recht einzuklagen. Selbst dann, wenn der Ausgang des Verfahrens vermeintlich als gut einzustufen ist.

Mit einer Rechtsschutz-Versicherung können Streithähne auf finanziell sorgloser Basis in den Ring steigen. Selbst dann, wenn der Richterentscheid nicht positiv ausfallen sollte, muss der Prozessteilnehmer nicht befürchten, eigene oder gar fremde Kosten zu übernehmen. In diesem Fall reguliert die Rechtsschutz-Versicherung.

Karenzzeiten beachten

Wer den Abschluss einer Rechtsschutz-Versicherung plant, der sollte sich jedoch mit dem Thema Karenzzeit auseinandergesetzt haben. Die meisten Assekuranzen geben eine 3-monatige Wartezeit vor, bevor der Versicherungsnehmer von den Leistungen Gebrauch machen kann. Dies bedeutet, dass beispielsweise nach einem Verkehrsunfall nicht schnell noch eine Rechtsschutz-Versicherung abgeschlossen werden kann, um eine Kostenübernahme im Verfahrensfall sicherzustellen.

Mitversicherte Personen

Bei allen Policen der Rechtsschutz-Versicherung gilt, dass minderjährige Kinder in den Versicherungsschutz mit eingeschlossen sind. Bei volljährigen Kindern verhält es sich ebenso, sofern diese noch keine Berufstätigkeit angetreten oder aber das 25. bzw. 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Der Leistungskatalog der Versicherungsgesellschaft gibt Auskunft darüber, wie in diesem Fall vorgegangen wird. Einige Versicherungen bieten hier jedoch zumindest die kostenlose Mitversicherung beim Verkehrsrechtsschutz.

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Privat-Haftpflicht

Privat-Haftpflicht – diese Versicherung ist ein Muss!

Die private Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Policen überhaupt, die jeder Einzelne in Anspruch nehmen sollte. Die Privat-Haftpflicht kommt für Schäden auf, die der Versicherte an fremden Sachen, Personen oder an fremdem Vermögen verursacht. Hat der Betroffene keine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen, so können hohe Kosten die Folge sein, die mitunter den finanziellen Ruin bedeuten können. Der Versicherer tritt für Schäden ein, bei welchen die Schuld des Versicherungsnehmers zweifelsfrei bewiesen ist. Auch bei fahrlässigen Beschädigungen kann die Versicherungsgesellschaft um Unterstützung gebeten werden.

Beispiele für Haftpflichtschäden

Verursacht der Versicherte beispielsweise ein Brandloch im Teppich des Nachbarn oder geht die Brille des Bekannten zu Bruch, dann sind dies typische Schäden, für welche eine private Haftpflichtversicherung aufkommt. Schäden allerdings, die durch Gefälligkeitsleistungen entstehen, zählen nicht zum Versicherungsschutz. Unter Gefälligkeitsleistungen wird zum Beispiel die Hilfestellung bei einem Umzug verstanden. Wird hierbei etwa der Schrank durch den Transport durch den Hausflur in Mitleidenschaft gezogen oder das Geschirr in einem Umzugskarton zerstört, so haftet der Versicherer für diesen Schaden nicht.

So können Versicherte einen Schaden bei der Haftpflichtversicherung geltend machen

Kommt es zu einem der oben beschriebenen Schadensfälle, dann ist die eigene Versicherungsgesellschaft unverzüglich darüber zu informieren. Die Geltendmachung eines Schadens muss stets in schriftlicher Form erfolgen. Damit die Versicherung den finanziellen Aufwand und den Schaden beurteilen kann, wird ein Schadensgutachten erstellt. Aus diesem gehen die Art des Schadens, dessen Hergang sowie die anfallenden Kosten hervor. Für die bessere Beurteilung des Schadens obliegt es dem Versicherungsnehmer, diesen möglichst präzise zu dokumentieren.

So sollte beispielsweise nicht nur aufgeschrieben werden, wie sich der Vorfall ereignet hat. Die Versicherungsgesellschaft zieht auch Fotografien heran, um den Zustand einer beschädigten Sache zu beurteilen. Ist es dem Versicherten möglich, Fotos bei der Schadensmeldung mit einzureichen, dann ist darauf zu achten, dass diese über zweierlei Dinge Auskunft geben sollten: Sie müssen aussagen können, wie es sich mit der beschädigten Sache vorher und auch nach dem Schaden verhält.

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Pflegezusatzversicherung

Pflegezusatzversicherung – zukünftig immer wichtiger!

Ein langes und gesundes Leben – das möchte wohl jeder gerne führen. Wenn dieses dann noch finanziell sorglos gestaltet werden kann, freut sich ebenfalls jeder. Zu beobachten ist jedoch, dass die Gesellschaft immer älter wird und dass ein gesunder Lebensabend trotz einer ausgewogenen Lebensweise nicht immer gewährleistet ist. Wer zum Pflegefall wird, sieht sich vielen Problemen gegenüber und wird mitunter mit hohen Kosten konfrontiert.

Um finanziell abgesichert zu sein, greift im Pflegefall die gesetzliche Pflegeversicherung. Erfahrungsgemäß reichen die hier übernommenen Kosten respektive die gebotenen Leistungen jedoch nur selten aus, um dem entstandenen Pflegebedarf gerecht zu werden. Viele Menschen investieren daher bereits in jungen Jahren in eine private Pflegezusatzversicherung.

Details zur Pflegezusatzversicherung

Bei einer Pflegezusatzversicherung handelt es sich nicht um eine einzelne Police. Vielmehr können verschiedene und mitunter auch mehrere Versicherungsformen kombiniert werden, um im Pflegefall gut abgesichert zu sein. Ein Beispiel dafür ist die Pflegekostenversicherung, bei welcher sämtliche Behandlungskosten übernommen werden. Hier muss der Versicherte seiner Versicherungsgesellschaft alle mit der Pflege im Zusammenhang stehenden Kosten nachweisen und Rechnungen einreichen. Diese werden dann von der Pflegekostenversicherung entweder teilweise oder vollständig übernommen.

Eine zusätzliche Police, die für den Pflegefall vorsorgend abgeschlossen werden kann, ist die Pflegetagegeldversicherung. Hierbei handelt es sich sogar um die beliebteste Form der zusätzlichen privaten Pflegeversicherung in Deutschland. Der Versicherungsnehmer vereinbart mit der Versicherungsgesellschaft bei Vertragsabschluss einen festen Tagesbetrag. Tritt der Pflegefall ein, so wird dieser Betrag dann in monatlichen Raten ausgezahlt. Der Vorteil, der sich aus dieser Versicherungsform ergibt, liegt in der hohen Flexibilität begründet. Diese wird auch bei der Pflegerentenversicherung geboten. Die gewährten finanziellen Mittel können hier sehr individuell in Anspruch genommen werden. Im Gegensatz zur Pflegetagegeldversicherung ist die private Pflegerentenversicherung jedoch deutlich teurer.

Die richtige Pflegezusatzversicherung finden

Da es nicht nur auf günstige Tarife, sondern vor allem auf das bestmögliche Leistungsspektrum ankommt, sollte vorab eine Beratung erfolgen und ein Versicherungsvergleich durchgeführt werden. In diesem kann herausgefunden werden, welche Versicherer zur Verfügung stehen und ob deren Leistungen zur persönlichen Situation, etwa zu den Pflegebedürfnissen oder zu eventuellen Vorerkrankungen des Versicherungsnehmers, passen.

 

Dürfen wir Ihnen weiterhelfen? Kontaktieren Sie uns und wir melden uns gerne bei Ihnen!

 

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Pflege-Bahr

Pflege-Bahr – wenn gesetzliche Leistungen nicht ausreichen

Da das gebotene Leistungsspektrum der gesetzlichen Pflegeversicherung im Ernstfall meist nicht ausreicht, wird immer häufiger eine private Pflegezusatzversicherung in Anspruch genommen. Ein Modell, welches Versicherte seit dem 1. Januar 2013 nutzen können, ist die Pflege-Bahr Versicherung. Diese geht auf den früheren Gesundheitsminister Daniel Bahr zurück und unterscheidet sich zu vergleichbaren privaten Policen dahin gehend, dass der Versicherungsnehmer staatliche Förderungen erhält.

So funktioniert die Pflege-Bahr

Wer die private Zusatzversicherung Pflege-Bahr abschließt, der erhält dafür monatlich eine Unterstützung vom Staat in Form einer Zulage. Die Pflege-Bahr hat sich als gutes Modell auch deshalb bewehrt, da der Gesetzgeber sie an bestimmte Kriterien geknüpft hat. So dürfen Versicherte von einer Versicherung nicht abgelehnt werden, weil sie eine bestimmte Vorerkrankung mitbringen. Auch andere Leistungsausschlüsse oder eventuelle Risikozuschläge dürfen dem Versicherten bei einem Pflege-Bahr-Modell nicht auferlegt werden. Zudem müssen von der privaten Pflegezusatzversicherung, je nach Pflegestufe, Leistungen in festgelegter Höhe erbracht werden. Die Versicherungsgesellschaft ist bei Einteilung in die Pflegestufe III zum Beispiel verpflichtet, dem Versicherungsnehmer mindestens 600 Euro monatlich auszubezahlen.

Fördervoraussetzungen für die Pflege-Bahr

Wie bei jeder anderen Versicherung auch, so müssen auch für die Inanspruchnahme eines Pflege-Bahr-Tarifs verschiedene Förderungsvoraussetzungen seitens des Versicherten erfüllt sein. Des Weiteren ist vor einem Vertragsabschluss individuell zu prüfen, ob das staatlich geförderte Modell den eigenen Pflegebedarf wirklich abdecken kann. Zu den Voraussetzungen, die für eine bezuschusste Pflegezusatzversicherung erfüllt sein müssen, zählt zum einen, dass der Versicherte das 18. Lebensjahr bereits erreicht hat. Weiterhin darf er bis zum Versicherungseintritt keine anderen Pflegeleistungen wegen einer Pflegebedürftigkeit oder einer Demenzerkrankung nach Pflegestufe 0 in Anspruch genommen haben. Bei dieser Förderungsvoraussetzung handelt es sich ausschließlich um den Bezug derartiger Leistungen.

Wurden diese lediglich bereits beantragt, ist der Versicherte nicht von der Zulagenförderung ausgeschlossen. Ebenso verpflichtet sich der Antragsteller, einen monatlichen Mindestbeitrag von 10,00 Euro in die Pflege-Bahr einzuzahlen. Dafür erhält er eine Förderung von 50 %. Da die meisten Versicherungsnehmer förderungswürdig sind, kommt die Pflege-Bahr für viele Menschen als privates Pflegezusatzversicherungsmodell infrage.