Monatsarchiv Juli 2017

VonSoheil

Berufsunfähigkeit

Berufsunfähigkeitsversicherung – für den Ernstfall abgesichert sein

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zählt derzeit zu einer der am häufigsten abgeschlossenen Policen überhaupt. Wer aufgrund eines Unfalls oder aufgrund von Krankheit nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben, der steht ohne entsprechende Absicherung schnell auch vor dem finanziellen Aus.

Eine Berufshaftpflichtversicherung ist vor allem deshalb angeraten, da die gesetzliche Rentenversicherung hinsichtlich ihrer Leistungen keinen vollumfänglichen Schutz bieten kann. Dies bedeutet, dass sich der Lebensstandard auch bei finanzieller Zuwendung meist nicht aufrechterhalten lässt. Darüber hinaus gibt es Personengruppen, die häufig gar kein Geld von der gesetzlichen Rentenversicherung bekommen – Hausfrauen, Schüler und Studenten sowie selbstständige Unternehmer. Die sogenannte Erwerbsminderungsrente gibt es nämlich nur dann, wenn 5 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt wurde. Des Weiteren muss nachgewiesen werden, dass 5 Jahre vor Eintritt der Erwerbsminderung mindestens 3 Jahre Pflichtbeiträge geleistet wurden.

Berufsunfähigkeit kann jeden treffen

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zählt zu einer der wichtigsten Policen überhaupt. Aus diesem Grund sollte sie so früh wie möglich abgeschlossen werden, damit schon Schüler und junge Berufseinsteiger gut abgesichert ins Berufsleben starten können. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn es sich bei der Ausbildung um einen Bereich handelt, der großen Gefahren ausgesetzt ist – beispielsweise die Dachdeckerei. Dazu kommt, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung umso preiswerter ist, je früher sie abgeschlossen wurde. Bei bereits vorhandene Erkrankungen ist es nicht unüblich, dass die Assekuranz hohe Prämien berechnet oder den Versicherungsantrag gar ablehnt.

Die Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung leistet immer dann, wenn der Beruf aufgrund von Unfall oder Krankheit längerfristig nicht mehr ausgeübt werden kann. In diesem Fall erhält der Versicherungsnehmer eine monatliche Rente, die dafür sorgt, dass sich der Lebensstandard auch in dieser schwierigen Situation weitestgehend aufrechterhalten lässt.

Hinsichtlich der Vertragslaufzeit sollte darauf geachtet werden, dass die Police während der gesamten Erwerbstätigkeit Gültigkeit hat – für die meisten Arbeitnehmer bedeutet dies, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung bis zum 67. Lebensjahr leisten muss.

Darüber hinaus sollte sichergestellt sein, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung über den Sätzen der Sozialversicherung liegt. Bestenfalls beträgt die monatliche Rente mindestens 1.000 Euro.
Um eine Inflation auszugleichen, kann eine Police mit Dynamik abgeschlossen werden. Die Versicherungsleistungen werden dann stets angepasst.

 

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Betriebliche Altersvorsorge

Betriebliche Altersvorsorge – was der Arbeitgeber zahlt

Dass im Alter vom Gesetzgeber eine monatliche Rente beziehungsweise zusätzlich dazu die Rente einer privaten Altersvorsorge zur Verfügung steht, das wissen die meisten Menschen. Zudem besteht jedoch noch ein Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge, die sogenannte Betriebsrente. Es gibt zwei wesentliche Vorteile, die sich aus der betrieblichen Altersvorsorge ergeben. Zum einen wird so eine zusätzliche Möglichkeit geboten, um für den Wohlstand im Alter vorzusorgen. Zum anderen ergeben sich verschiedene steuerliche Vorteile, von welchen individuell profitiert werden kann.

Für wen empfiehlt sich die betriebliche Altersvorsorge?

Das Modell der betrieblichen Altersvorsorge eignet sich jedoch nicht für jeden. Bei einem mittleren Einkommen ist die Nutzung der Betriebsrente nur erstrebenswert, wenn der Arbeitgeber ebenfalls einen Teil dazu beiträgt. Wer die betriebliche Rente nutzen möchte, der gibt entweder einen zuvor festgelegten Betrag, maximal aber 4 % seines Bruttolohns ab. Ebenfalls dürfen die in die Betriebsrente eingezahlten Beiträge einen Wert von maximal 2865,00 Euro nicht übersteigen. In steuerlicher Hinsicht gilt für die Betriebsrente, dass auf die geleisteten Beiträge vonseiten des Arbeitnehmers keine Sozialabgaben und Steuern zu zahlen sind.

Das Einzahlen lohnt sich im Einzelfall aber nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch für Arbeitgeber. Diese haben so die Möglichkeit bei den Lohnnebenkosten für ihre Mitarbeiter zu sparen.

Auszahlung der Betriebsrente

Wie die Betriebsrente nach Beendigung der beruflichen Tätigkeit ausbezahlt wird, kann sich der Rentner zudem selbst aussuchen. Er hat einerseits die Möglichkeit, den gesamten Betrag auf einmal zu erhalten. Die betriebliche Altersvorsorge kann aber auch, wie die gesetzliche Rente, in monatlichen Raten ausbezahlt werden. Von der eingezahlten Summe kann bei einem Durchschnittseinkommen aber nur profitiert werden, wenn eine Bezuschussung durch den Arbeitgeber stattfindet. Ist dies nicht der Fall, raten Experten jedem, der vorsorgen möchte, eher dazu, eine private Altersvorsorge für den Wohlstand im Alter zu nutzen.

Um herauszufinden, ob die betriebliche Altersvorsorge individuell lohnt, sollte ein unabhängiger Versicherungsberater kontaktiert werden.

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Zahn-Zusatzversicherungen

Die Behandlungsmethoden sind so vielfältig geworden und die Möglichkeiten, schöne und gesunde Zähne zu erhalten – oder auch erst zu bekommen – werden immer mehr. Neueste Technik und innovative Materialien sind jedoch kostenintensiv und die Gesetzliche Krankenversicherer übernehmen nur die sogenannte „Grundversorgung“.

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Zahn-Zusatzversicherungen

Jeder Versicherte, der mehr haben will, muß sich zusätzlich versichern. Aber bei wem. Welche Versicherung ist die richtige für mich / meine Familie? Die Auswahl an Versicherern ist für den Interessenten fast nicht mehr überschaubar und vor allem sind die Angebote teilweise sehr unterschiedlich.

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Wohngebäudeversicherung

Wohngebäudeversicherung – für Eigenheimbesitzer unumgänglich

Die Wohngebäudeversicherung ist für Immobilienbesitzer quasi ein Muss, denn kommt es hier zu einem Schadensfall, so steht der Eigentümer oder Hauherr schnell vor dem finanziellen Aus.

Die Leistungen der Wohngebäudeversicherung

Mit der Wohngebäudeversicherung ist der Immobilienbesitzer gut gerüstet und abgesichert. Zu den Versicherungsleistungen zählen die Regulierung von Feuer-, Leitungswasser- , Sturm- und Hagelschäden. Es versteht sich von selbst, dass hier schnell extreme Schadenssummen zustande kommen können, die der Eigentümer ohne entsprechenden Versicherungsschutz aus eigener Tasche zahlen müsste – häufig er finanzielle Ruin!

Die Wohngebäudeversicherung deckt jedoch nur Außenschäden, sprich, Kosten für Sanierungen, Wiederaufbau und Instandsetzungen. Für bewegliche Sachen wäre in diesem Fall die Hausratversicherung zuständig.

Erweiterten Versicherungsschutz

Je nachdem, in welcher Region oder Lage sich die Immobilie befindet, sollten Versicherungsnehmer auch über einen erweiterten Versicherungsschutz nachdenken. Da Elementarschäden in den meisten Wohngebäudeversicherungen nicht vollumfänglich versichert sind, lohnt es sich, in Erwägung zu ziehen, ob eine Zusatzversicherung zur Absicherung von Hochwasser, Erdbeben, Erdfall und Erdrutsch, Schneedruck und Lawinen sinnvoll ist.

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Unfallversicherung

Unfallversicherung – Kostenerstattung für Erstversorgung, Heilbehandlung und Rehabilitation

Ein Unfall ist schnell passiert. Ein Moment der Unachtsamkeit und schon ist der Ernstfall eingetreten. Gut, wenn man für solche Fälle eine Unfallversicherung besitzt, denn die kommt für alle Kosten auf, die sich im Rahmen der Erstversorgung, der Heilbehandlung und auch der Reha-Maßnahme ergeben.

Die Unfallversicherung reguliert bei Schäden, die am eigenen Körper aufgrund eines Unfalls entstanden sind. Neben den o.g. Kosten übernimmt die Umfallversicherung auch die Kosten für etwaige Krankentransporte, für Betreuungsbedarf, Übergangsgelder oder auch Umschulungen. Darüber hinaus erstattet die Unfallversicherung die Kosten, die sich im Rahmen von Folgeerkrankungen ergeben. Hierzu zählt beispielsweise die Abgeltung aller bleibender körperlicher Schäden, die auf den Unfall zurückzuführen sind.

Die wichtigste Leistung der Unfallversicherung

Wer einen Unfall erlitten und schwerwiegende Schäden davongetragen hat, der ist unter Umständen nicht mehr in der Lage, seiner beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Aus diesem Grund ist die wichtigste Leistung der Unfallversicherung die Summe, die ausbezahlt wird, wenn ein bleibender körperlicher Schaden die Folge des Unfalls ist. Experten empfehlen, diesen Betrag so hoch wie möglich, mindestens jedoch auf 100.000 Euro, festzulegen. Ob die versicherte Summe letztendlich dann vollumfänglich ausgezahlt wird, ist abhängig vom Invaliditätsgrad des Versicherten.

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Rüruprente

Rüruprente – Altersvorsorge für Selbstständige

Neigt sich das Berufsleben dem Ende zu, steht der wohlverdiente Lebensabend bevor. Im Rentenalter möchte der lange Jahre berufstätige Mensch natürlich nichts missen und am liebsten vom gleichen Wohlstand profitieren, wie in jüngeren Jahren. Um dies zu gewährleisten, steht jedem Rentner nach Beendigung des Berufslebens monatlich eine Rente zu. Es ist jedoch zu beobachten, dass die geleisteten Beiträge oftmals nicht ausreichen, um den Lebensabend auch in finanzieller Hinsicht in vollen Zügen genießen zu können. Viele Menschen denken deshalb schon in jungen Jahren über eine zusätzliche private Altersvorsorge nach. Hier stehen jedem Einzelnen verschiedene Modelle zur Verfügung, die mitunter auch staatlich bezuschusst werden. Die Rüruprente beispielsweise ist so ein Modell, bei welchem steuerliche Vorteile genossen und staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden können.

Informationen zur Rüruprente

Wird die Rüruprente genutzt, dann werden über einen vertraglich festgelegten Zeitraum Beiträge in die private Altersvorsorge eingezahlt. Die Versicherungssumme steht dem Versicherten dann zu Beginn seines Rentenalters zur Verfügung. Steuerlich wird die Rüruprente genauso behandelt wie die gesetzliche Rente. Auch wissenswert bei der Rüruprente ist, dass die Versicherungssumme monatlich ausgezahlt wird. Der Rentner hat keinen Anspruch darauf, den kompletten Betrag auf einmal beziehungsweise eine größere Summe davon ausgezahlt zu bekommen.

Die Beitragshöhe bei der Rüruprente

In die Altersvorsorge Rüruprente werden keine pauschalen, sondern individuelle Beiträge eingezahlt. Wie hoch diese sind, orientiert sich immer an den persönlichen Einkommensverhältnissen. Demnach wird ein arbeitsloser Mensch geringere Beiträge entrichten müssen, als ein Berufstätiger in Vollzeit. Je nachdem, welche Summe über die Jahre in die private Rente eingezahlt wurde, verhält es sich auch mit den monatlichen Auszahlungen, die dann im Rentenalter anstehen. Nicht für jeden kommt ein Modell wie die Rüruprente infrage. Daher sollte vor Vertragsabschluss eine persönliche Beratung in Anspruch genommen werden.

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Risikolebensversicherung

Risikolebensversicherung – für Baudarlehen häufig ein Muss

Die Risikolebensversicherung lässt sich als einen Hinterbliebenenschutz bezeichnen. Mit dem Abschluss der Police sorgt der Versicherungsnehmer dafür, dass die Angehörigen nach dem eigenen Ableben nicht in finanzielle Nöte geraten. Da die Risikolebensversicherung eine Individualversicherung ist, ist es jedoch auch möglich, als Begünstigten beispielsweise den Geschäftspartner eintragen zu lassen. Nach dem Tod wird die Assekuranz die zuvor fixierte Versicherungssumme auszahlen.

Die Höhe der Beiträge richtet sich nach diversen Kriterien

Wer den Abschluss einer Risikolebensversicherung plant, der muss sich im Vorfeld zunächst ausrechnen lassen, wie hoch seine zu leistenden Beiträge sein werden.

Folgende Faktoren fließen in die Berechnung ein:

Alter des Versicherungsnehmer
Höhe der Versicherungssumme
Vertragslaufzeit
Berufs- oder Freizeitrisiko
Gesundheitsrisiken und Vorerkrankungen
Warum Banken bei der Baufinanzierung auf die Risikolebensversicherung bestehen

Die Risikolebensversicherung ist häufiger Bestandteil von Baufinanzierungen, d. h., der Antragsteller bekommt kein Darlehen, wenn er nicht zugleich auch eine Risikolebensversicherung abschließt. Bauherren sind mit einer solchen Police jedoch bestens beraten, denn während der meist langen Laufzeit des Kredits kann einiges passieren. Damit die Hinterbliebenen nach dem Tod des Hauptverdieners nicht aus dem Eigenheim ausziehen müssen, weil die finanzielle Belastung nicht mehr zu tragen ist, springt die Risikolebensversicherung ein und sichert damit die Existenz der Hinterbliebenen. Gleichermaßen profitiert auch die Bank – die Darlehensrückzahlung ist gesichert.

Da es die Risikolebensversicherung meist schon für wenige Euro pro Monat gibt, ist ein Versicherungsabschluss hier zu überdenken. Der Grund für die geringen Beitragssätze ergibt sich daraus, dass kein Kapital angespart wird, der Versicherungsnehmer entsprechend also auch keine Kapitalrückerstattung zu Lebzeiten erwarten kann.

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Riesterrente

Riesterrente – hier profitieren Familien mit Kindern

Erfahrungsgemäß reichen die Beiträge der gesetzlichen Rentenversicherung nur in seltenen Fällen aus, um im Alter vom gleichen Wohlstand zu profitieren, wie in jungen Jahren. Daher sollte jeder darauf bedacht sein, zusätzlich für das Alter vorzusorgen. Dafür bietet der Versicherungsmarkt verschiedene Modelle zur privaten Altersvorsorge, die unter Umständen sogar staatlich gefördert und bezuschusst werden. Eine dieser Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge ist die sogenannte Riesterrente. Ihren Namen hat die Riester Rente durch den früheren Bundesminister Walter Riester erhalten.

Diese Vorteile bringt die Riesterrente für jeden Einzelnen

Wer die Riesterrente als Altersvorsorge nutzt, der erhält im Rentenalter nicht nur die Beiträge ausgezahlt, die er jahrelang in die Versicherung eingezahlt hat. Er kann zudem von einem Zuschuss des Staates profitieren. Ein weiterer Vorteil, der mit der Riesterrente einhergeht, ist die Garantieleistung, die diese Police mitbringt. Der Vorsorgende kann definitiv davon ausgehen, dass er die gezahlten Versicherungsbeiträge bei Eintritt in das Rentenalter ausgezahlt bekommt. Nicht unerwähnt sollte zudem bleiben, dass die Inanspruchnahme der Riesterrente auch durch steuerliche Vorzüge zu überzeugen weiß. Handelt es sich beim Versicherungsnehmer zum Beispiel um jemanden, der unter 25 Jahre alt ist, dann gibt es einen Berufseinsteigerbonus ausbezahlt.

Die Riesterrente lohnt sich für jeden

Es spielt keine Rolle, ob die Riesterrente von Familie (diese profitieren von der Riesterrente am meisten), einem Berufstätigen oder einem arbeitslosen Verbraucher genutzt wird. Der Beitrag, der in die Versicherung einbezahlt werden muss, orientiert sich stets an den eigenen Einkommensverhältnissen. Ebenso brauchen Arbeitslose nicht zu befürchten, dass ihnen von den eingezahlten Beiträgen nicht viel übrig bleibt. So wird die Riesterrente nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet und steht im Rentenalter uneingeschränkt und in voller Höhe zur Verfügung.

Damit individuell herausgefunden werden kann, in welcher Form die Riesterrente in Anspruch genommen werden sollte, empfiehlt sich eine kompetente und umfassende Beratung. Wir als Unabhängiger Versicherungsmakler helfen bei der Suche nach einer effizienten Möglichkeit zum „Riestern“ weiter.

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Rechtsschutz-Versicherung

Die Rechtsschutz-Versicherung – damit anwaltlicher Beistand und Klage nicht ins finanzielle Aus münden

Die Rechtsschutz-Versicherung ist eine freiwillige Versicherung. Sie ist in viele Bereiche unterteilt und kann vom Versicherungsnehmer nach persönlichen Kriterien abgeschlossen werden. So gibt es beispielsweise den Verkehrs-Rechtsschutz, den Familien-Rechtsschutz, Mieter-Rechtsschutz und den Arbeitsrechtsschutz. Eines haben alle Versicherungsverträge jedoch gemeinsam: Sie machen Klagen finanziell überschaubar – auch dann, wenn der Prozess als verloren gegangen zu werten ist.

Die Rechtsschutz-Versicherung bietet folgende Leistungen:

Übernahme der Anwaltsgebühren (Anwälte sind zudem frei wählbar)
Übernahme der Gerichtskosten, einschließlich der Zahlung von Zeugen- und Sachverständigengeldern
Übernahme der Kosten der generischen Partei
Übernahme von Strafkautionen
Ausgeschlossen sind hier jedoch Bußgelder und Geldstrafen.

Wenn Streitigkeiten vor Gericht landen

Streitigkeiten können schnell entstehen, und wenn sich die Kontrahenten nicht einigen, so wandert die Angelegenheit oftmals vor Gericht. Doch viele Menschen scheuen diesen Schritt, weil sie die finanziellen Aufwendungen nicht abschätzen können. Anwälte sind teuer, und wenn der Prozess dann auch noch verloren geht, so kommen schnell einige Tausend Euro auf den Prozessteilnehmer zu. Aus diesem Grund verzichten viele Verbraucher darauf, ihr Recht einzuklagen. Selbst dann, wenn der Ausgang des Verfahrens vermeintlich als gut einzustufen ist.

Mit einer Rechtsschutz-Versicherung können Streithähne auf finanziell sorgloser Basis in den Ring steigen. Selbst dann, wenn der Richterentscheid nicht positiv ausfallen sollte, muss der Prozessteilnehmer nicht befürchten, eigene oder gar fremde Kosten zu übernehmen. In diesem Fall reguliert die Rechtsschutz-Versicherung.

Karenzzeiten beachten

Wer den Abschluss einer Rechtsschutz-Versicherung plant, der sollte sich jedoch mit dem Thema Karenzzeit auseinandergesetzt haben. Die meisten Assekuranzen geben eine 3-monatige Wartezeit vor, bevor der Versicherungsnehmer von den Leistungen Gebrauch machen kann. Dies bedeutet, dass beispielsweise nach einem Verkehrsunfall nicht schnell noch eine Rechtsschutz-Versicherung abgeschlossen werden kann, um eine Kostenübernahme im Verfahrensfall sicherzustellen.

Mitversicherte Personen

Bei allen Policen der Rechtsschutz-Versicherung gilt, dass minderjährige Kinder in den Versicherungsschutz mit eingeschlossen sind. Bei volljährigen Kindern verhält es sich ebenso, sofern diese noch keine Berufstätigkeit angetreten oder aber das 25. bzw. 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Der Leistungskatalog der Versicherungsgesellschaft gibt Auskunft darüber, wie in diesem Fall vorgegangen wird. Einige Versicherungen bieten hier jedoch zumindest die kostenlose Mitversicherung beim Verkehrsrechtsschutz.